BioMarkt Mutter Grün erstrahlt in Fallersleben in neuem Glanz

Umfassende Modernisierungsarbeiten in denkmalgeschützter Scheune

Die modernisierten Geschäftsräume des BioMarktes Mutter Grün in der denkmalgeschützten Schäferschen Scheune können sich sehen lassen! Am 29. Juli präsentierten Ralf und Anja Schubert ihren Kund*innen das gelungene Ergebnis der zwei Monate dauernden Umbauarbeiten. Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg sowie WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer zeigten sich beeindruckt und gratulierten herzlich zur Wiedereröffnung.

Über Mutter Grün

Aus dem Süden Deutschlands zog es das Ehepaar Schubert 2007 nach Wolfsburg. Mit ihrer Leidenschaft für biologische Lebensmittel gründeten sie kurze Zeit später ihren eigenen Biomarkt in Fallersleben. Als Teil des BioMarkt Verbunds betreiben die selbstständigen Kaufleute mittlerweile drei Filialen in Gifhorn, Fallersleben und seit 2019 auch in Vorsfelde. Mit der Eröffnung der Gifhorner Filiale 2017 fand die Umfirmierung in BioMarkt Mutter Grün statt. Den Standort in Fallersleben bezeichnen sie noch heute als ihr Stammhaus. Ihr Sortiment umfasst zahlreiche hochwertige Bio-Produkte. So ist beispielsweise die Vollkornbäckerei Sartorius ein vertrauensvoller Kooperationspartner von Mutter Grün. Gemeinsam wurde bereits ein eigenes Brot entwickelt, das es nur in den Filialen des Biomarktes zu kaufen gibt. Eine weitere Besonderheit: Mutter Grün war einer der ersten Partner des Wolfsburger Stadtgutscheins WeCard. Viele Kund*innen haben bereits die Möglichkeit genutzt, die WeCard für ihren Einkauf einzulösen.

Hintergründe des Umbaus

Grund für die Umbauarbeiten der Filiale in Fallersleben war vor allem, dass die Ladenfläche nicht mehr mit der gestiegenen Nachfrage der Kund*innen vereinbar war. „Die Nachfrage war bei manchen Produkten teilweise so groß, dass unsere Mitarbeiter*innen nicht mit dem Verräumen der Waren hinterherkamen. Unsere Kund*innen haben sehr oft nachgefragt, ob wir dieses oder jenes Produkt noch im Lager haben“, erinnern sich Ralf und Anja Schubert an die Zeit vor dem Umbau. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, war somit klar, dass die Ladenfläche effizienter genutzt werden muss. Trotz eines Angebots für einen alternativen Standort wollte Familie Schubert ihren Markt in der geschichtsträchtigen Schäferschen Scheune aufrechterhalten. Und so begannen die Planungen, Abstimmungen und Begehungen für die umfangreichen Renovierungsarbeiten.

Herausforderungen beim Umbau

Durch die Unterbringung in der denkmalgeschützten Schäferschen Scheune im historischen Ensemble der Fallersleber Altstadt waren die Planungen der Renovierungsarbeiten von besonderer Komplexität und bedingten einen erhöhten Koordinierungsbedarf mit den Behörden. „Hierbei stand uns die WMG Wirtschaftsförderung stets eng zur Seite und unterstützte uns bei Abstimmungsprozessen“, bedanken sich die Inhaber. Die WMG-Wirtschaftsförderung hat die Planungen der Umbauarbeiten aktiv begleitet, indem sie stets bestmöglich und mit größtmöglicher Energie den Inhabern als Ansprechpartner und Vermittler zur Seite stand. „Wir freuen uns sehr, dass Mutter Grün ein wichtiges Bio-Angebot in Fallersleben etabliert hat und mit der Modernisierung des Marktes aktiv zur Fortentwicklung der Fallersleber Altstadt beiträgt“, erklären Dennis Weilmann und Jens Hofschröer. Durch die Mitgliedschaft im Biomarkt Verbund wurden sie auch von Fachleuten, die sich alltäglich mit der Ausgestaltung von Biomärkten beschäftigen, beraten.

Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten der Schäferschen Scheune, die vor der Übernahme durch Mutter Grün von Lidl genutzt wurde, wurden die ehemaligen Einbauten des Lidl Markts entfernt, Wände eingerissen und neu gezogen, Leitungen und Fliesen verlegt sowie eine neue Beleuchtung installiert. All das immer mit besonderem Augenmerk auf die Eigenheiten und den Schutz des denkmalgeschützten Gebäudes, was teilweise sehr herausfordernd sein kann. Der Denkmalschutz hat spezielle Vorgaben, die beim Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes zu beachten sind. So kann zum einen der Originalzustand wieder hergestellt werden, wenn es historische Elemente gibt, die wieder eingebaut werden können. Andernfalls müssen Ein- oder Anbauten modern gestaltet werden, um die denkmalsgeschützte Substanz deutlich von neueren Elementen zu unterscheiden.

Durch die Optimierung der Nutzung der zur Verfügung stehenden Fläche haben nun Kassen, Frischetheken sowie die Obst- und Gemüseabteilung einen neuen Platz gefunden. Mit der Modernisierung des Standortes stellt sich der Markt zukunftsfest auf und sichert zugleich langfristig eine qualitativ und quantitativ hohe Nahversorgung sowie einen wichtigen Frequenzbringer für die Fallersleber Altstadt. Der Kundschaft bietet sich nun ein modernes Einkaufserlebnis.

Nähere Einblicke in das umgebaute Ladengeschäft in Fallersleben bietet ein kurzer Video-Rundgang.


Titelbild: Dennis Weilmann (links) und Jens Hofschröer (rechts) gratulieren Anja und Ralf Schubert zur Neueröffnung. © WMG Wolfsburg