MUTIGE BEISPIELE AUS DER WOLFSBURGER WIRTSCHAFT

RÖHRDANZ HOLDING GMBH – EASTGATE

1998 in Wolfsburg gegründet und stetig wachsend, agiert die Röhrdanz Holding in den Bereichen Immobilienentwicklung, Handel (größter Franchise-Partner von Fressnapf), Fun & Fitness sowie über die Röhrdanz Stiftung im sozialen Bereich. Grundlage des Erfolgs sind für Röhrdanz die gelebten Kernwerte „Mut, Leistung, Menschlichkeit und Loyalität“, verbunden mit dem Anspruch „Neue Märkte erobern, neue Chancen für Investments finden und diese entschlossen ergreifen“. Ein herausragendes Beispiel ist das Projekt Eastgate, eine Entwicklung, welche die WMG von Beginn an mitbegleitet hat. Auf dem Areal im Kreuzungsbereich Dieselstraße/Lerchenweg entstehen neben einem markanten Bürogebäude (siehe AKKA) sechs weitere Gebäude mit über 80 Wohneinheiten sowie 19.000 m2 Bruttogeschossfläche für Büro-, Gewerbe- und Ladeneinheiten. Auf den ehemals von der Deutschen Post DHL genutzten Flächen gestaltet Röhrdanz nicht nur einen attraktiven Stadteingang aus Richtung Osten, sondern schafft hier ein modernes, gemischt genutztes, lebendiges Quartier. Die Gesamtfertigstellung ist für 2025 geplant. Zunehmend aktiv ist Röhrdanz im Bereich Fun & Fitness. Neben dem Betrieb des Bowlingcenter „Strike“ im Allerpark soll das Konzept „World of Jumpers“ mit einem ersten Standort in Göttingen bundesweit ausgerollt werden. Auch an einem Standort in Wolfsburg wird gearbeitet. „Unser Handeln dokumentiert, dass wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und uns aktiv in die städtebauliche Entwicklung Wolfsburgs einbringen, um die Attraktivität der Stadt zu steigern“, so Geschäftsführer Frank Röhrdanz. „Unternehmer sein bedeutet vor allem, auch in Krisenzeiten zuversichtlich in die Zukunft zu schauen und mutig nach vorne zu gehen! Der Mut, Neues zu wagen, ist der Motor unseres unternehmerischen Handelns.“

roehrdanz.com

RIZZOS CAFÉ

„Wir hatten schon immer den Traum von einem eigenen Café“, erzählen Inhaberin Cinzia Rizzo und Geschäftsführer Mauro Rizzo-Garziano. Für die Künstlerin und ihren gastronomieerfahrenen Mann kam letztendlich eins zum anderen. „Unsere Freundschaft zum vorherigen Betreiber Nando, eine erfolgreiche Konzeptpräsentation vor der NEULAND und eine heftige Umbauphase von eineinhalb Monaten bis zur Eröffnung vor einem Jahr. Heute existiert unser Traum in der Realität: ein Café mit eigenem Charme, das genau den Mix an Gästen anzieht, den wir uns erhofft hatten.“ Die beiden sind quasi ins kalte Wasser gesprungen: „Abwägen, entscheiden, dann aber auch machen und losspringen. Wir sind eigentlich immer neugierig auf Neues und haben keine Angst davor, die Richtung zu ändern, wenn etwas nicht funktioniert.“ Allerdings stoßen die Rizzos aufgrund der Corona-Pandemie jetzt an ihre Grenzen. „Obwohl wir nicht wissen, was morgen sein wird, feilen wir natürlich weiterhin an neuen Ideen. Und unsere Gäste bestätigen uns natürlich darin, weiterzumachen. Trotzdem müssen wir uns auch trauen, uns ganz ehrlich zu fragen: Können wir unter diesen Bedingungen noch mit voller Leidenschaft hinter dem Rizzos stehen? Wir kennen die Tücken der Freiberuflichkeit, aber bei Corona ist alles anders, weil es eben nicht mehr nur an uns alleine liegt, etwas gut zu machen. Also nehmen wir es nach der Devise ‚Was kommt, kommt‘. Schließlich haben wir gelernt, durch Krisen zu gehen und dabei zu wachsen. Die Lebenserfahrung ist dabei ein entscheidender Faktor. Schlussendlich geht es doch immer wieder darum, etwas zu machen und sein Bestes zu geben. Dazu gehört auch, dass man dabei auch mal auf die Nase fällt. Mutig ist es, dann wieder aufzustehen. Und wir sind dazu bereit!“

rizzos-cafe.de

AKKA TECHNOLOGIES – DIGITAL-HUB

Als erstes neues Bauprojekt in der östlichen Stadtentwicklung enthüllten Mieter AKKA sowie Eigentümer und Bauherr Röhrdanz gemeinsam unter anderem mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil bei einem Kick-off-Event Mitte Juli ihr Zukunftsprojekt. Der führende europäische Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen für die Mobilitätsindustrie legte damit den Grundstein für die vertiefte und langfristige Kooperation mit Herstellern und Zulieferern in der Region und treibt gleichzeitig den Ausbau seines Digitalangebots voran: „Wir wollen vor Ort gemeinsam mit unseren Kunden wachsen und die Mobilität der Zukunft an vorderster Front mitgestalten“, betont Derrick Zechmair, CEO AKKA Germany. „Wir senden damit nicht nur ein klares Signal an die Adresse unserer Kunden in Niedersachsen, sondern bekennen uns auch klar zum Automobilstandort Wolfsburg.“ Für Stephan Weil ein positives Signal aus der Wirtschaft, das gerade in diesen Zeiten besonders willkommen ist:

„Wolfsburg wird immer mehr zum Hotspot für Digitalisierung. Dazu trägt auch die Standortentscheidung der AKKA bei – ein weiteres wichtiges Element für modernen Fahrzeugbau in Niedersachsen!“ Die zentralen Vorteile des Digital-Hub für AKKA: Es entstehen insgesamt 650 hochinnovative und zukunftssichere Arbeitsplätze. AKKA zieht hier die Standorte aus dem Raum Wolfsburg zusammen und schafft zusätzlich 150 neue Arbeitsplätze. Auf einer Fläche von 11.800 m2 werden unter anderen die Themen Connectivity, Autonomous, Shared und Electric vorangetrieben. Daneben entstehen zwei Labor- und Werkstattflächen im Erdgeschoss mit je 450 Quadratmetern. Derrick Zechmair betont: „Die moderne Arbeitsumgebung fördert Innovation und steht für unsere Werte wie Mut, Respekt und Ehrgeiz.“

akka-technologies.com

„Als damals der Wakepark hier entwickelt wurde, kannte ich diesen Sport noch gar nicht“, berichtet Tristan Schmidt. Er ist gemeinsam mit Anja Grossmann und Vincenzo Natale Gesellschafter des Parks. Die Freunde Michael Wolf und Michael Sieratzki träumten damals von einer eigenen Wasserski-Anlage – der Traum wurde Realität. „Leider verstarb Michael Sieratzki im letzten Jahr unerwartet und wir sind angetreten, das Werk der beiden weiterzuführen. Als passionierte Wakeboarder betreiben wir die Anlage vor allem aus Spaß und – in meinem Falle – nebenberuflich. So können wir manchmal etwas mutigere Entscheidungen treffen als andere. Wir sind quasi unmutig mutig.“ In den letzten Jahren erlebte das Geschäft einen wahren Wakeboard-Tourismus. Wer hat die schönste und beste Anlage, wer hat die besten Fahrer und ist medial am präsentesten? Im Sommer pendeln die Wakeboarder von Anlage zu Anlage und checken die neuen Features. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Und Corona? „Als es losging, kamen auch auf uns schwierige Zeiten zu.

WAKEPARK WOLFSBURG

Obwohl wir einen Outdoor-Sport und dank unserer weitläufigen Außen-Terrasse recht früh wieder größere Kapazitäten anbieten konnten, lief der Betrieb zunächst schleppend an. Alle waren verunsichert – wir auch. Mittlerweile läuft es aber wieder ganz gut. Caterings und diverse Veranstaltungen fallen natürlich weg, das wird die Bilanz am Ende des Geschäftsjahres auch garantiert ausweisen. Aber geschäftliche Existenzängste haben wir noch nicht. Wir bleiben optimistisch, weil wir uns nicht davor scheuen, Neues zu wagen und darauf zu vertrauen, dass man das dann auch schafft. Learning by doing also oder wie es bei Wakeboardern so schön heißt: no pain – no gain. Unsere Kunden erleben das beim Wakeboarden: Mutig sein lohnt sich!“

wake-park.de